Technik bei der Feuerwehr | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der Freiwilligen Feuerwehr Hemhofen stehen zwei verschiedene Fahrzeugpumpen zur Verfügung. Die größte der beiden befindet sich auf unserem TLF 16/25. Sie ist in der Lage 1600 Liter Wasser in der Minute bei 8 bar zu fördern. Um Wartezeiten beim Löschen zu vermeiden, ist an ihr direkt ein 2500 Liter großer Tank angeschlossen. Die Pumpe kann mit Wasser aus Ober- und Unterflurhydranten angespeist werden, sowie aus offenen Gewässern. Dabei wir eine A-Saugleitung mit Saugkorb benötigt, die sich ebenfalls am Fahrzeug befindet. Für alle anderen Löschwasserquellen können gewöhnliche B- bzw. C-Schläuche verwendet werden. Die Pumpe im TLF verfügt über vier Abgänge die gleichzeitig bedient werden können.
Unsere beiden Tauchpumpen liefern eine Fördermenge von 700 Litern pro Minute, bzw. 400 Litern pro Minute bei 1,5 bar Förderdruck. Unser kleiner Wassersauger kann 250 Liter pro Minute bei 1m Förderhöhe und 110 Liter bei 6m Förderhöhe abpumpen. Dabei wird das abgesaugte Wasser zuerst in einem 45 Liter großen Behälter gesammelt und anschließend mit einer C-Leitung abgepumpt. Auf das gleiche System und Leistung greift auch unser großer Wassersauger zurück, allerdings verfügt dieser über einen Sammelbehälter von 100 Litern. Unsere Mast-Tauchpumpe hingegen saugt das Wasser nur an und transportiert es über eine angeschlossene Sschlauchleitung direkt weiter.
Die Verwendung von Schaum eignet sich besonders gut um verschiedene Flüssigkeitsbrände (u.a. Benzin) unter Kontrolle zu bekommen. In einigen Fällen verwenden wir auch ein leichtes Schaumgemisch bei Waldbränden. Der zugemischte Schaum nimmt dem Wasser die Oberflächenspannung, wodurch es leichter in den Boden eindringen kann. Somit lassen sich Waldbrände effektiver löschen und Glutnester im Boden lassen sich besser beseitigen. Der von der Feuerwehr Hemhofen eingesetzte Schaum ist nicht gesundheitsschädlich und hinterlässt auch keinen Schaden in der Natur.
Beide Notstromaggregate verfügen über gewöhliche 230V-Dosen und Starkstromanschlüsse, welche mit den entsprechend mittransportierten Stromleitungen, mit dem Endgerät verbunden werden können.
Da der Light-Ball einen speziellen Aufsatz am Stativ benötigt kann dieses nicht mehr für herkömmliche Strahler verwendet werden. Im Bedarfsfall befindet sich aber ein zweites konvetionelles Stativ im Geräatehaus.
Dichtkissen haben die Aufgabe verschiedene Öffnung mittels Druckluft abzudichten. Durch die unterschiedlichen Größen der Kissen lassen sich kleine Öffnung, wie z. B. von Rohren, oder Große, wie z. B. ein Kanalschächten, vom Ein- oder Austritt von Flüssigkeiten abdichten.
Der Atemschutz besteht aus einer persönlichen Maske, die jeder Atemschutzgeräteträger in seinem Spinnt hat, einer Atemluftflasche, einem Lungenautomat, einer Trageschale mit Manometer und einem Totmanngeber. Die Atemluftflasche und der Lungenautomat ist fertig an der Trageschale angeschlossen. Im Ernstfall muss der Gerätetrager nur noch seine Maske aufsetzen, seinen Luftdruck kontrollieren und den Lungenautomaten an die Maske anschließen. Die Maske ist luftdicht und mit einer Membran versehen. Durch das Einatmen wird Luft durch die einzige Öffnung, aus der Falsche über den Lungenautomaten in die Maske gesaugt. Beim ausamten wird die verbrauchte Luft durch die Membran geblasen. In einer Normalen
Atemluftflasche befinden sich 300 bar. Nach absolviertem Einsatz muss die Flasche wieder gefüllt werden und die Maske sowie der Lungenautomat ausgetauscht bzw. gereinigt werden, um mögliche Schadstoffe oder Bakterien zu beseitigen.
Ein Türöffnung darf aus rechtlichen Gründen durch die Feuerwehr Hemhofen nur im Beisein der Polizei durchgeführt werden. Dies ist vor allem notwendig um verunglückten Personen in abgeschlossenen Räumen anschließend medizinisch versorgen zu können.
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Ausrüstung 











